Ein Ort mit Geschichte und lebendiger Gegenwart
Absdorf wurde erstmals 1011 als „Abbatesdorf“ – Dorf des Abtes – urkundlich erwähnt. Die dem Hl. Mauritius geweihte Kirche war im 16. und 17. Jahrhundert evangelisch und wurde nach einem Brand im 19. Jahrhundert neu erbaut. Vor wenigen Jahren erfolgte eine umfassende Sanierung, die auch die Umgestaltung des Kirchenraums beinhaltete. Dadurch wurden unterschiedliche Gottesdienstformen ermöglicht, außerdem rückten Wortverkündigung und Altar näher zur Gemeinde.
Neben dem kirchlichen Leben spielt die Pfarre auch im kulturellen und gesellschaftlichen Leben des Ortes eine wichtige Rolle – zum Beispiel mit einem dreitägigen Pfarrkirtag, der alljährlich im September stattfindet. Die lebendige Pfarre hat sich darüber hinaus der Nachhaltigkeit verschrieben und ist seit 2014 nach EMAS, einem internationalen Umweltmanagementsystem, zertifiziert.
Priester für die Menschen
Pfarrprovisor Mag. Liviu Balascuti, liebevoll von seiner Gemeinde „Liviu“ genannt, wuchs im Osten Rumäniens auf und studierte in seiner Heimat sowie in Rom Theologie. 1998 zum Priester geweiht, führte ihn sein priesterliches Wirken nach einigen Stationen in Bukarest weiter in die Diözese Köln, wo er 10 Jahre lebte. Seit September 2022 ist er nun gemeinsam mit seinem Pastoralteam für die Seelsorge im Pfarrverband Wagram-Au verantwortlich, zu dem auch die Pfarre Absdorf gehört. Wie wichtig Pfarrer Liviu Balascuti die spirituelle Verbindung mit den Menschen seiner Gemeinde ist, kommt in einer Aussage zum Ausdruck, die er anlässlich seines Silbernen Priesterjubiläums im Jahr 2023 tätigte: „Nicht für mich, sondern für meine Mitmenschen bin ich Priester geworden.“
Halt in der Versuchung
Das Motto des Gottesdienstes lautet „Überlasse uns nicht den Versuchungen“ und knüpft an die Versuchungen an, mit denen Jesus während der vierzig Tage in der Wüste konfrontiert war. Pfarrer Balascuti ist davon überzeugt, dass Versuchungen auch heute real sind – sei es der Druck nach Anerkennung, der Zwang zu Leistung, Ablenkung oder Gleichgültigkeit.
Gleichzeitig unterstreicht der charismatische Gottesmann, dass Jesus der Versuchung widersteht, weil er in der Beziehung zu seinem Vater verwurzelt ist. Er ist überzeugt, dass diese innere Stärke auch uns gilt: „Die Bitte ‚… und führe uns nicht in Versuchung‘ meint im ursprünglichen Sinn nicht, dass Gott in Versuchung führt, sondern dass er uns davor bewahren möge. Gott überlässt uns nicht der Versuchung – er bleibt an unserer Seite und erinnert uns daran, wer wir wirklich sind: geliebte Kinder Gottes.“
Abwechslungsreiche musikalische Gestaltung
Die musikalische Gestaltung des Gottesdiensts liegt in den Händen des „chor mauritius“, der von E-Piano, E-Bass und Cajon begleitet wird und mit Gospels für ein freudvolles Ambiente sorgen wird. Darüber hinaus werden auch die Jugendcombo der Pfarre, Kinder und Volksgesang mit Orgel zu hören sein – eine bunte Mischung, die alle Generationen anspricht.
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Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.