Am 1. Februar feiert die Kirchengemeinde St. Blasius in Ehingen den Gedenktag ihres Schutzpatrons. Im Gottesdienst wird deshalb der Blasiussegen gespendet, für viele ein wichtiger Brauch.
Der Blasiussegen geht auf den heiligen Bischof Blasius aus dem 4. Jahrhundert zurück. Er hat sich den Kranken zugewandt, weshalb sein Segen traditionell erbeten wird, um sich unter Gottes Schutz zu stellen und vor Übel bewahrt zu bleiben.
Für Pfarrer Harald Gehrig gilt: "Der Blasiussegen macht Menschen fähig, selbst zum Segen für andere zu werden. Kraft findet man in der Gemeinschaft untereinander und im Vertrauen darauf, dass Christus die Menschen nicht alleine lässt." Zudem umfange die Liebe Gottes alle Menschen und höre niemals auf.
Die Stadtpfarrkirche St. Blasius zählt zu den prächtigsten Barockkirchen Oberschwabens und ihre Ursprünge gehen bis ins 13. Jahrhundert zurück.
Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.