gehört zum Dekanat Greifenburg und zählt rund 1.100 Katholikinnen und Katholiken.
Die Pfarrkirche „Mariä Geburt“, nordwestlich über dem Ort gelegen, wurde 1267 erstmals urkundlich erwähnt. Sie wurde im 15. Jahrhundert zu einer Wehrkirche ausgebaut, wobei die ursprüngliche Form des Langhauses und des Turmes verändert wurden.
Bemerkenswert sind der romanische Karner, ein Rundbau östlich der Kirche gelegen, das Portal mit dem bemalten Tympanon, sowie die romanischen Gewölbe und Wandmalereien im Inneren der Kirche.
Mit dem Palmsonntag beginnt die Heilige Woche. Hosanna-Rufe und Palmzweige erinnern im Gottesdienst an den umjubelten Einzug Jesu in Jerusalem. Doch Glaube lebt nicht nur von Begeisterung, sondern auch von Treue im Alltag, sagt Pfarrer Allmaier.
Musikalisch gestaltet wird die Palmsonntagsliturgie vom Kirchenchor Berg (Leitung: Maria Krenn) und dem Klarinettenensemble „Clarino Perige“ (Leitung: Christof Niedermüller). An der Orgel spielt Anton Obernosterer. Die szenische Darstellung der Matthäuspassion wird von der Theatergruppe Berg aufgeführt.
Der Palmsonntags-Gottesdienst mit Segnung der Palmzweige steht unter dem Leitthema „Im Jubel gefeiert - im Leid getragen“. Dies sei, so Pfarrer Josef Allmaier, „gleichsam auch die Zusammenfassung des Geschehens in der Karwoche, deren Auftakt der Palmsonntag bildet“. In seiner Predigt werde er auf die besondere Stimmung des Palmsonntags eingehen: „Wenn Erwartungen nicht erfüllt werden, verstummt umgehend der Jubel. Nähe wird schnell zu Distanz – damals wie heute.“
Eine Liturgie wie jene am Palmsonntag „nicht nur mit der Gemeinde vor Ort, sondern auch mit den vielen Zuseherinnen und Zusehern via Fernsehen in Österreich und Deutschland zu feiern, ist Ehre und Herausforderung zugleich“, sagt Josef Allmaier. So werde dieses Mal „bewusst auf jedes kleinste Detail geachtet, während in der üblich jährlichen Feier des Palmsonntags die Routine Regie führt“. In diesem Zusammenhang dankt Pfarrer Josef Allmaier den zahlreichen Beteiligten in der Pfarre für deren engagiertes Mittun. „Jede/r trägt einen wichtigen Baustein bei: im Binden der Palmbuschen, an der Orgel, beim Kirchenchor, über die Musik, in der szenischen Interpretation der Passion, MinistrantInnen und alle, die mitfeiern.“
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Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.