Gottes Schutz und Geborgenheit – auch für Menschen, die selbst täglich für Sicherheit sorgen – stehen im Mittelpunkt des katholischen Gottesdienstes mit der Polizeiseelsorge in Wien.
Polizeiseelsorger Rudolf Prokschi spricht in der Predigt über den Guten Hirten aus Psalm 23. „Es ist Jesus Christus, er ist immer für uns da“, sagt er. Das Wirken der Polizistinnen und Polizisten versteht er als Teilhabe am Hirte-Sein Jesu.
Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Bläserensemble und der Combo der Polizeimusik Wien unter der Leitung von Stefan Gottwald und Gert Kolaja.
Die Kapelle der Wiener Rossauer Kaserne war lange Zeit wegen Baufälligkeit gesperrt und geriet beinahe in Vergessenheit.
Seit der Renovierung im Jahr 2018 dient sie Polizistinnen und Polizisten als Raum der Stille und des Gebets. Der Altar, der Ambo und der Priestersitz wurden aus alten, gebrauchten Bibeln gefertigt. Der Künstler Jochen Höller erinnert damit an die Menschen, die diese Bibeln einst zum Lesen, Beten und zur Gottsuche verwendet haben. Die Kapelle ist normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
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Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.