Pfarrkoordinatorin Maria Burger gibt einen Einblick in die Gemeinde: Polling ist eine kleine Gemeinde mit rund 1.470 Einwohnern und liegt inmitten des schönen Inntals ca. 20 km westlich unserer Landeshauptstadt Innsbruck. In unserer Gemeinde wird der dörfliche Charakter noch bewahrt – kulturbewusst und traditionell wird das miteinander im Dorf gestaltet.
Unsere Pfarrgemeinde gehört seit September 2018 dem Seelsorgeraum Inzing Hatting Polling an. Im Jahr 2019 hat diesen unser Pfarrer Mag. Josef Scheiring übernommen. Als Pilotprojekt freuen wir uns mittlerweile, dass unser Seelsorgeraum mit einem kooperativen Leitungsmodell geführt wird. Als Seelsorgeraumleiterin und Pfarrkuratorin leitet Frau Mag. Christine Neuner die Geschicke unserer Pfarren Inzing, Hatting und unserer Filialkirche Polling. Alleine wäre das alles gar nicht machbar, es benötigt viele fleißige Hände, die zum Beitragen eines guten Miteinanders nötig sind. Die priesterlichen Aufgaben teilen sich unser Pfarrprovisor Josef und unser Vikar Daniel Ouattara, unterstütz werden sie von Diakon Herbert Unterlechner. In allen 3 Pfarren gibt es jeweils eine Pfarrkoordinatorin, die viele organisatorische Tätigkeiten übernehmen.
Besonders dankbar sind wir aber für mehr als 70 ehrenamtliche sehr engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alleine bei uns in Polling, die mit viel Lebendigkeit und Lebensfreude alle kirchlichen Ereignisse und Feste mitgestalten und Freude spüren lassen. Allen voran unser 16-köpfiger Pfarrgemeinderat und unser aktiver Pfarrkirchenrat, die unsere Gemeinschaft so lebendig machen. Auch sind wir ganz besonders stolz auf unsere über 30 Ministrantinnen und Ministranten.
Klein aber fein…. Diese Floskel darf man in Bezug auf unsere Kirche als äußert positiv erwähnen. Die Pestepidemie von 1634 bis 1636 traf Polling schwer und kostete viele Menschen das Leben. Deshalb wurde außerhalb des Ortes ein eigener Friedhof mit Kapelle für die Pesttoten angelegt. 1668 entstand an dieser Stelle eine erste Kirche, die später baufällig wurde. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde sie im barocken Stil neu errichtet, wobei Teile des alten Bauwerks erhalten blieben. Die Kirche wurde dem heiligen Rochus, dem Schutzpatron gegen die Pest, geweiht und ist mit eindrucksvollen Fresken aus seinem Leben geschmückt. Nach mehreren Renovierungen prägt heute vor allem die umfassende Erneuerung aus den 1980er Jahren das Erscheinungsbild der Kirche. Erst in den letzten Jahren wurde eine Innensanierung durchgeführt sowie die Turmzwiebel erneuert. Wir schauen immer sehr gut auf unser Schmuckstück.
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Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.