Geburtstag meiner Schwester Erika
Herr, vergelten ihr Alles, was sie Gutes für ihre Familie getan hat und nimmt sie auf in deine Herrlichkeit.
Die erste urkundliche Erwähnung von Pyhra erfolgte um 1058 unter dem Namen „Pirchahi“ (mögliche Bedeutung „Birkenhain“). Um 1080 errichtete der heilige Bischof Altmann von Passau die Pfarre und übergab diese wenig später dem Kloster Göttweig, in dessen Gründungsurkunde mit Datum vom 9. September 1083 Pyhra angeführt wird. Bis heute ist Pyhra eine Stiftspfarre der Benediktiner von Göttweig und zählt knapp 2000 Gläubige.
Die der heiligen Margareta von Antiochien (Gedenktag 20. Juli) geweihte Pfarrkirche ist ein frühgotischer Wehrkirchenbau (vor 1300) mit mächtigem Chorturm, dessen Untergeschoß auf einen romanischen Vorgängerbau zurückgeht. Der barocke Vorbau an der Westfassade stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die Tür des Südportals weist bis heute Angriffsspuren aus der Zeit der zweiten Türkenbelagerung (1683) auf.
Die Innenausstattung der Kirche vereinigt verschiedene Epochen. Der neugotische Hochaltar aus dem Jahre 1900 von Ludwig Linzinger trägt im Mittelschrein ein Bild der Kirchenpatronin Margareta, ein Werk der Malerin Ida Kupelwieser. Die Assistenzfiguren sind Darstellungen des hl. Benedikt und des hl. Bernhard. Die beweglichen Flügel zeigen Reliefbilder aus dem Marienleben, auf der Fastenzeitseite Tafelbilder mit der Passion Christi. Im Tabernakelaufsatz befindet sich das Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes (ursprünglich ein Gebetsbild aus Maria Taferl), welches seit 1753 Ziel einer nicht unbedeutenden Wallfahrt war. 1976 wurde diese Wallfahrt mit einer Monatswallfahrt an jedem 13. des Monats wiederbelebt.
In der nördlichen Seitenkapelle befinden sich der Taufstein (mit 11 Seiten) aus der Mitte des 15. Jahrhunderts und ein spätbarocker Seitenaltar mit einem Ölgemälde der Maria Immaculata von Martin Johann Schmidt (Kremser Schmidt). Der Seitenaltar in der südlichen Seitenkapelle mit einfacher barocker Gestaltung trägt ein Bild der hl. Theresia vom Kinde Jesu von Adolf Peschek aus dem Jahr 1931.
Besonders hervorzuheben sind drei Renaissancegrabdenkmäler mit schönen Reliefarbeiten für Verstorbene der Familie Greiß zu Wald, die für knapp hundert Jahre die Herrschaft über Pyhra innehatten.
Die Kanzel im Mittelschiff wurde um 1758 geschaffen.
Die 14 Kreuzwegbilder wurden 1834 von Marie Regelsberg von Thurnberg gemalt.
Die Orgel ist ein zwei-manualiges elektropneumatisches Werk der Gebrüder Mauracher aus Linz (1948/49).
Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.