Der heurige Radio- und TV-Gottesdienst am Karfreitag steht unter der Überschrift „Das Dunkel durch-KREUZt“. Er setzt sich mit den dunklen Seiten des Lebens auseinander:
„Der Karfreitag konfrontiert uns mit unseren eigenen Dunkelheiten.
Immer wieder erleben Menschen dunkle Stunden mitten im Leben. Erleben, wie Lebenspläne durchkreuzt werden, manchmal von einer Minute auf die andere“, sagt Pfarrerin Anne Tikkanen-Lippl aus der evangelischen Kirche in Mödling (NÖ). Von hier wird der Live-Gottesdienst am 3. April übertragen. „Wir erleben: Das Leben ist zerbrechlich, wir haben es nicht in der Hand.“ Menschen gerieten in die Dunkelheit und manchmal sei die Dunkelheit des Lebens schlicht nicht zu ertragen. „Wie gut, dass Gott unsere Dunkelheit kennt. Durch Jesus, der auch das Dunkel durchKREUZt, wortwörtlich.“
Daher sei dieser Tag so wichtig: einmal im Jahr den schweren Themen nicht ausweichen. Die Dunkelheit aushalten und bewusst auf das Kreuz schauen, „in dem Wissen, dass es den Ostermorgen geben und die Dunkelheit nicht ewig dauern wird. Und dass Jesus mit uns geht, durch unsere eigene Dunkelheit. Dass das Leben immer stärker sein wird als der Tod.“ Im Gottesdienst werden Menschen zu Wort kommen, die Dunkles erlebt haben oder von der Dunkelheit anderer berichten. Sie erzählen, wie sie es geschafft haben bzw. schaffen, das Dunkel zu durch-KREUZen. Was trägt sie?
Die musikalische Leitung hat Landeskantor Matthias Krampe, der auch die Orgel spielt. Gesanglich begleiten die Sopranistinnen Karoline Pilcz und Gustava Tjörn den Gottesdienst.
Stellen Sie sich vor, Sie wachen jeden Tag auf und fühlen sich, als hätten Sie eine schwere Grippe, die nie vergeht. Das ist die Realität für Menschen mit ME/CFS. Die Krankheitssymptome umfassen Reizempfindlichkeit, Belastungsintoleranz, Infektanfälligkeit, Kreislaufprobleme, Schmerzen sowie Schlaf-, Verdauungs- und Konzentrationsstörungen. Österreichweit sind etwa 80.000 Menschen von ME/CFS betroffen. Etwa 75% der Patienten sind Frauen, doch ME/CFS kann jeden treffen. Häufig tritt die Krankheit bei jungen Erwachsenen auf, oft nach einer akuten Infektion.
Die WE&ME Stiftung
Unsere Mission: Anerkennung, Aufklärung und Forschung, um sicherzustellen, dass jeder Mensch mit ME/CFS die notwendige Unterstützung erhält und schließlich eine Heilung.
Unsere Ziele: Finanzierung der Grundlagenforschung, Awarenessbildung und verbesserte Wissensvermittlung für Ärzte, sowie der Aufbau von spezialisierten Ambulanzen. Gegründet 2020 von der Familie Ströck in Wien, setzt sich die WE&ME Stiftung entschlossen für ME/CFS-Patienten ein. 100% der Spendengelder kommen direkt der Forschung zugute.
Der Link zur Spendenseite:
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Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.