nötige Forschung, bald das ersehnte Ziel erreichen kann.
Vom Abstellraum zum Fernsehstudio
Der Raum³, aus dem dieser Gottesdienst übertragen wird, befindet sich auf der Empore der Don-Bosco-Kirche in Wien-Neuerdberg. Wo früher Flohmarktware gelagert wurde, präsentiert sich jetzt eine Kirche im Studioformat – ausgerüstet mit Kameras, Licht-Spots in allen Größen, einem großen Studio-Vorhang und einem Regieraum. Die wunderschönen, großen Buntglasfenster der Empore erzeugen eine ganz eigene Stimmung und werfen ihr Licht auf den Studioboden.
Kirche „auf Sendung“
Das Projekt ist eine Kooperation des Pastoralamts der Erzdiözese Wien mit der Pfarre Neuerdberg und der österreichischen Provinz der Salesianer Don Boscos. Mit dem Studio wolle man einen Lernort schaffen, in dem haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam Fähigkeiten im Bereich des Streamings erlernen und weiterentwickeln können, unterstrichen die Projektverantwortlichen bei der Studioeröffnung Anfang 2025. Ziel sei es, von hier aus Sendungen zu gestalten, die andere ermutigen, ihre Sendung als Christ zu leben.
Die Zahl drei im Namen „Raum³“ steht für Glaube, Gemeinschaft und Sendung, aber auch für die Kooperation zwischen den drei Trägern sowie für die Dreifaltigkeit.
Vom Physiker zum Priester
Der heutige Gottesdienst wird von Dipl.-Ing. Mag. Dr. Albert Reiner, Pfarrvikar in der Pfarre zur Frohen Botschaft Wien, geleitet. Der gebürtige Wiener studierte Technische Physik, promovierte und arbeitete mehrere Jahre in der Forschung sowie in der Automobilentwicklung. Lange Zeit verstand er sich als überzeugter Atheist und betrachtete die Welt ausschließlich aus naturwissenschaftlicher Sicht.
Die intensive Auseinandersetzung mit den großen Fragen des Lebens führte jedoch zu einem persönlichen Umdenken. Schritt für Schritt fand Reiner zum christlichen Glauben zurück und trat 2007 wieder in die katholische Kirche ein. Wenig später entschied er sich, den Weg zum Priestertum einzuschlagen. Nach der Aufnahme in das Wiener Priesterseminar und dem Abschluss des Theologiestudiums wurde er 2017 von Kardinal Schönborn zum Priester geweiht.
Bis heute prägt ihn die Verbindung von Wissenschaft und Glaube. Für Albert Reiner stehen Vernunft und Religion nicht im Widerspruch, sondern ergänzen einander.
Höre auf meine Stimme
Die heilige Messe steht unter dem Motto „Angestrahlt, um auszustrahlen“ und will dazu einladen, auf Gottes Ruf zu hören. In der Predigt wird sich Albert Reiner mit dem Gedanken des „Ausstrahlens“ auseinandersetzen – wie der Glaube das eigene Leben prägen und auf andere Menschen wirken kann.
Musik, die berührt
Die musikalische Gestaltung der Messe umfasst gregorianische Gesänge, mittelalterliche Mehrstimmigkeit und Improvisationen. Es musizieren die Choralschola des Bereichs Kirchenmusik der Erzdiözese Wien mit Tore Denys, Csongor Szanto, Marco Paolacci, Michał Kucharko und Daniel Mair, der auch die Leitung innehat, sowie Matthias Loibner an der Drehleier.
Lieder zum Gottesdienst
Pfarrcafé – der Podcast zum Gottesdienst
Sie möchten noch tiefer eintauchen? Im neuen Podcast „Pfarrcafé“ gibt es die Möglichkeit, in einer entspannten Atmosphäre weitere Hintergründe zur Feier, persönliche Gedanken und spannende Einblicke in die Vorbereitung zu erhalten.
Hier geht’s zum Podcast: https://open.spotify.com/show/4NgnS7R2AQQ0cRtKm8SoCp
Raum³ wächst weiter
Auf der neuen Website www.raum3.wien finden sich umfassende Informationen zu Raum³, der Kirche im Studioformat. Neben Hintergründen zur Entstehung und Entwicklung von Raum³ werden aktuelle Projekte vorgestellt sowie Einblicke in das Team hinter den Übertragungen gegeben. Darüber hinaus bietet die Website Rückblicke auf vergangene Gottesdienste und informiert über bevorstehende Feiern.
Geben Sie uns Feedback zum Gottesdienst!
Was hat Ihnen gefallen? Was könnte man besser machen? Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung an gottesdienst@edw.or.at
Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.