Liebe, Glück, sehr langes gutes Leben
Danken.
Vom Abstellraum zum Fernsehstudio
Der Raum³, aus dem dieser Gottesdienst übertragen wird, befindet sich auf der Empore der Don-Bosco-Kirche in Wien-Neuerdberg. Wo früher Flohmarktware gelagert wurde, präsentiert sich jetzt eine Kirche im Studioformat – ausgerüstet mit Kameras, Licht-Spots in allen Größen, einem großen Studio-Vorhang und einem Regieraum. Die wunderschönen, großen Buntglasfenster der Empore erzeugen eine ganz eigene Stimmung und werfen ihr Licht auf den Studioboden.
Kirche „auf Sendung“
Das Projekt ist eine Kooperation des Pastoralamts der Erzdiözese Wien mit der Pfarre Neuerdberg und der österreichischen Provinz der Salesianer Don Boscos. Mit dem Studio wolle man einen Lernort schaffen, in dem haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam Fähigkeiten im Bereich des Streamings erlernen und weiterentwickeln können, unterstrichen die Projektverantwortlichen bei der Studioeröffnung Anfang 2025. Ziel sei es, von hier aus Sendungen zu gestalten, die andere ermutigen, ihre Sendung als Christ zu leben.
Die Zahl drei im Namen „Raum3“ steht für Glaube, Gemeinschaft und Sendung, aber auch für die Kooperation zwischen den drei Trägern sowie für die Dreifaltigkeit.
„Gott steht uns immer bei“
Die Heilige Messe am Sonntag, 10. Mai 2026, feiert P. Simplice Tchoungang SDB. Der gebürtige Kameruner gehört seit 2004 den Salesianern Don Boscos an und lebt seit mittlerweile 15 Jahren in Österreich. Nachdem er einige Jahre lang in Wien und Amstetten stationiert war, wirkt er nun seit 2016 in Unterwaltersdorf als Schulseelsorger, Lehrer und Aushilfspriester. Im selben Jahr wurde er in der Kapelle des Don Bosco Gymnasiums zum Priester geweiht - und erfüllte damit auch seinen Schüler:innen einen großen Wunsch: Sie wollten seine Priesterweihe bewusst an jenem Ort mitfeiern, an dem sie ihm tagtäglich begegnen.
Missionar & Wanderprediger
P. Simplice beschreibt sich selbst gerne als „Missionar und Wanderprediger“. Sein Weg als Salesianer führte ihn vor seiner Priesterweihe durch mehrere Länder Afrikas – unter anderem in den Tschad, nach Togo und nach Kongo (Brazzaville), wo er von 2007-2010 eine Schule gründete und leitete, die heute rund 700 Schülerinnen und Schüler besuchen.
Begegnungen mit Menschen und Kulturen prägen sein Leben ebenso wie seine Freude an Sprachen, Musik, Sport und der Arbeit mit Jugendlichen.
In seiner Predigt greift P. Simplice die Schrifttexte des Sonntags auf, besonders geht er auf die Zusage Jesu, dass er einen Beistand - den Geist der Wahrheit - schicken werde, ein. Der Heilige Geist wird von P. Simplice dabei als Zeichen der bleibenden Nähe Gottes gedeutet: Gott lässt die Menschen nicht allein. Verbunden wird dieser Gedanke mit dem Muttertag - so wie Mütter ihre Kinder stets begleiten, stärken und ihnen beistehen, sagt auch Gott den Menschen seinen dauerhaften Beistand zu. So will P. Simplice im Rahmen des Gottesdienstes auch ein Zeichen der Wertschätzung aller Mütter durch das Austeilen von Rosen setzen.
Musik aus einer musikalischen Großfamilie
Die musikalische Gestaltung übernehmen die Geschwister Clemens, Johanna, Margareta und Franziska Reinprecht. Seit ihrer Kindheit musizieren sie gemeinsam in der Familie. Heute gestalten sie als gläubige junge Erwachsene Gottesdienste und Gebetsabende mit - unter anderem den monatlichen Gebetsabend „revive“ in ihrer Heimatpfarre Ebreichsdorf.
Auch beruflich und musikalisch gehen die vier ihre individuellen Wege: Clemens studiert Medizin in Graz, in seiner Freizeit ist er unter anderem Sänger und Gitarrist der „U-Turn-Band“. Johanna steht kurz vor dem Abschluss ihres Lehramtsstudiums für Musik und Latein in Wien. Margareta studiert Ergotherapie und besucht zusätzlich den Kirchenmusik-Lehrgang am Diözesankonservatorium Wien. Franziska ist aktuell in der Maturaklasse des Don-Bosco-Gymnasiums Unterwaltersdorf, das auch Clemens und Margareta als Schüler:innen besucht haben.
Mit mehrstimmigem Gesang sowie Geige, Klavier und Gitarren erklingen unter anderem Lieder wie „Komm und lobe den Herrn“ von Matt Redman, „Verwandle unsre Gaben“ von Albert Frey, „Goodness of God“ von Bethel Music sowie „Selig bist du, Maria“ von Stefan Lackner. Kyrie, Gloria, Sanctus und Agnus Dei stammen aus der „Messreihe zum Hl. Josef“ von Musik4di.
Lieder zur Hl. Messe:
Pfarrcafé – der Podcast zum Gottesdienst
Sie möchten noch tiefer eintauchen? Im neuen Podcast „Pfarrcafé“ gibt es die Möglichkeit, in einer entspannten Atmosphäre weitere Hintergründe zur Feier, persönliche Gedanken und spannende Einblicke in die Vorbereitung zu erhalten.
Hier geht’s zum Podcast: https://open.spotify.com/show/4NgnS7R2AQQ0cRtKm8SoCp
Raum³ wächst weiter
Auf der neuen Website www.raum3.wien finden sich umfassende Informationen zu Raum³, der Kirche im Studioformat. Neben Hintergründen zur Entstehung und Entwicklung von Raum³ werden aktuelle Projekte vorgestellt sowie Einblicke in das Team hinter den Übertragungen gegeben. Darüber hinaus bietet die Website Rückblicke auf vergangene Gottesdienste und informiert über bevorstehende Feiern.
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