Besseres Miteinander meiner Nachbarn.
Für mich, immer gute Fahrt mit meinen Mopedauto.
Frieden für die ganze Welt.
Ruhe und Frieden für die Verstorbenen.
Die Pfarre St. Josef in Baden-Leesdorf, aus der der heutige TV-Gottesdienst übertragen wird, ist die jüngste der Badener Pfarren – und gerade darin liegt ihre besondere Geschichte. Erst 1987 wurde die neue Kirche geweiht, drei Jahre später entstand die eigenständige Pfarre.
Sie liegt in einem Stadtteil, der in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist und ein anderes Bild der traditionsreichen Kurstadt mit ihren Parks, Villen und dem Biedermeier-Flair zeichnet. Hier sind zuletzt viele junge Familien und neue Bewohnerinnen zugezogen, außerdem befinden sich weitläufige Siedlungsräume, große Schulen, das Landesklinikum und die Bezirkshauptmannschaft im Pfarrgebiet.
Kirche mitten im Alltag
Die Pfarre St. Josef versteht sich seit ihrer Gründung als Kirche mitten im Alltag dieses modernen Stadtteils. Das kommt auch in der Architektur zum Ausdruck: Anstelle eines monumentalen Bauwerks ist die Kirche bewusst als offener Ort der Begegnung konzipiert, deren Erscheinungsbild durch helle Räume und eine zeitgemäße Formensprache geprägt ist. Gottesdienste, Konzerte, Jugendmessen, soziale Initiativen und gemeinschaftliche Veranstaltungen machen St. Josef zu einem lebendigen Zentrum.
Besonders die Offenheit gegenüber neuen Menschen prägt das Pfarrleben – viele Menschen finden hier nicht nur einen Ort des Glaubens, sondern auch Gemeinschaft und persönliche Begegnung.
Ein Seelsorger mit Bodenhaftung
Mag. Mark Eylitz, der den Gottesdienst mit der Gemeinde feiert, wurde in Hannover geboren und 2022 zum Priester geweiht. Gleich danach kam er nach Baden, wo er seitdem als Kaplan im Seelsorgeraum Baden-Sooß tätig ist. Die Berufung zum Priestertum war für ihn kein plötzlicher Entschluss, sondern ein längerer innerer Prozess. Zunächst studierte er Geschichte, Germanistik und Amerikanistik, doch die Frage, ob er einen geistlichen Beruf ergreifen soll, wurde immer drängender. Schließlich entschied er sich, seiner inneren Berufung zu folgen, Theologie zu studieren und sich zum Priester weihen zu lassen.
Wichtig sind für ihn bis heute ein lebendiges Glaubens- und Gebetsleben sowie enge Freundschaften. Gerade persönliche Beziehungen außerhalb des unmittelbaren kirchlichen Umfelds helfen ihm dabei, im Alltag geerdet zu bleiben und seinen priesterlichen Dienst authentisch zu leben.
Gott ist Dreifaltig Einer!?
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes, der das Motto „Gott ist Dreifaltig Einer!?“ hat, steht eine der großen Fragen des christlichen Glaubens: Wie kann Gott zugleich einer und doch dreifaltig sein? In seiner Predigt lädt Mark Eylitz dazu ein, die Dreifaltigkeit nicht nur als theologisches Geheimnis zu betrachten, sondern als lebendige Wirklichkeit, die Gemeinschaft stiftet, Menschen verbindet und Hoffnung schenkt.
Der Schlüssel zum besseren Verständnis der Dreifaltigkeit liegt für Mark Eylitz im Gedanken der Beziehung. „Gott tritt nicht einfach in Beziehung mit den Menschen, mit der Welt, er ist Beziehung“, so seine Überzeugung. „Ganz konkret in Jesus Christus. Und er rüstet uns aus mit dem Heiligen Geist, dem Band seiner Dreifaltigen Liebe. Damit auch wir in Beziehung treten, Beziehung sind.“ So könne es gelingen, die Welt zu verwandeln und andere an Gottes Liebe teilhaben zu lassen. Christlicher Glaube bleibe damit nicht auf das persönliche Erleben beschränkt, sondern wirke hinein in das Miteinander der Menschen und in die Welt.
Vielfältige musikalische Gestaltung
Es singt der aus der Pfarre hervorgegangene, junge Chor „Voix & Boyz Célestes“ unter der Leitung von Michael Capek, an der Orgel spielt Wofgang Capek. Zudem ist auch das Familienensemble unter der Leitung von Maria Zeugswetter und Martin Först zu hören.
Die Musikauswahl ist sehr bunt: Von klassisch gehaltenen Arrangements über Gottesloblieder bis zu neuartigen Vertonungen, von NGL bis Worship, von Kantor- und Volksgesang bis zu französischer Chor-Orgelmusik ist alles dabei – eine Auswahl, die die musikalische Vielfalt der Pfarre widerspiegelt.
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Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.