wurde 799 erstmals erwähnt. In der Geschichte war der Ort immer Kreuzung wichtiger Wege, was zu zahlreichen Spannungen führte: Bayern, das Erzstift Salzburg und die Habsburger rangen um den Einfluss in dem Ort. Heute gehört die über 8.000 Seelen zählende Markt- und Pfarrgemeinde im nördlichen Flachgau, die an drei Seiten an Oberösterreich grenzt, zur Erzdiözese Salzburg.
Die Pfarrgemeinde ist bemüht, den christlichen Glauben als positive Kraft zu leben – im persönlichen Leben sowie für Familie und Gesellschaft. Die würdige Feier der Liturgie, die als wichtige Quelle erlebt wird, insbesondere die monatlichen Familiengottesdienste, hat einen hohen Stellenwert. Neben vielem anderen zeugen viele Gruppierungen wie der aktive Pfarrgemeinderat, mehrere Chöre, ein engagierter Sozialkreis sowie eine sehr große Ministrantenschar von der Lebendigkeit der christlichen Gemeinschaft vor Ort.
Die Pfarrkirche ist dem heiligen Martin geweiht. Der barocke Hochaltar ist das Meisterwerk des berühmten Bildhauers Meinrad Guggenbichler. Die beiden Seitenaltäre – Marienaltar und Kreuzaltar – sind wie der Hochaltar schwarz-golden gefasst. Die jetzige Orgel wurde 1992 vom Schweizer Orgelbauer Mathis neu gebaut. Im Turm befinden sich fünf Glocken aus dem Jahr 1887.
Zur Pfarre Straßwalchen gehört auch die Filial- und Wallfahrtskirche „Unsere Liebe Frau von Irrsdorf“ (Patrozinium Mariä Himmelfahrt). Sie ist vor allem für die beiden gotischen Türflügel berühmt, welche die Begegnung zwischen den beiden schwangeren Frauen Maria und Elisabeth zeigen. Auch der Irrsdorfer Hochaltar stammt von Meinrad Guggenbichler.
Der Pfarrhof und das Pfarrzentrum wurden nach einer aufwendigen Renovierungsphase von Erzbischof Franz Lackner im März 2023 eingeweiht. Die Lebenshilfe ist als Mieter im Pfarrzentrum untergebracht. Neben dem Pfarrsaal stehen den Chören und den Ministranten eigene Räumlichkeiten zur Verfügung.
Die musikalische Gestaltung erfolgt unter der Leitung von Tamara Karrer-Lugstein und wird vom Kirchenchor Straßwalchen sowie vom Bläserensemble der TMK Irrsdorf begleitet. Organist ist Bernhard Karrer.
Die Liturgie steht im Zeichen der Himmelfahrt Christi.
Es werden Lieder aus dem Gotteslob gesungen (Einzug 339, Sanctus 199, Danklied 866) sowie Teile aus der Missa quinta in G-Dur (Chor, Soli, Orgel, Bläser) des Organisten und Komponisten Bernhard Karrer (Kyrie, Gloria, Agnus). Außerdem erklingt zur Gabenbereitung „Panis Angelicus“ von César Franck.
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Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.