Besseres Miteinander meiner Nachbarn.
Für mich, immer gute Fahrt mit meinen Mopedauto.
Frieden für die ganze Welt.
Ruhe und Frieden für die Verstorbenen.
Von der Naturwissenschaft zur Theologie
Nikolaus Krasa wurde 1960 in Wien geboren. Nach der Matura studierte er zunächst Physik und Mathematik an der Universität Wien. Die Erfahrung in seiner Heimatpfarre Ober St. Veit veranlasste ihn, 1980 mit dem Theologiestudium zu beginnen und im folgenden Jahr in das Wiener Priesterseminar einzutreten. 1987 wurde er zum Priester geweiht. Sein Wahlspruch zur Priesterweihe lautete: „Lebendig ist das Wort Gottes“ (vgl. Hebr 4,12). Darin spiegelt sich seine Begeisterung für die Heilige Schrift wider: „Ich habe ihn gewählt, weil mich schon zur Zeit meiner Priesterweihe die Bibel besonders fasziniert hat. Das hat sich bis zum heutigen Tag nicht geändert.“
Nach vier Kaplansjahren in Wien studierte Krasa am römischen „Pontificio Istituto Biblico“ und arbeitete in einer römischen Pfarre mit. Danach war er als Tutor am Wiener Priesterseminar sowie als Aushilfskaplan tätig. Zugleich begann er an der Wiener
Katholisch-Theologischen Fakultät eine Dissertation in Alttestamentlicher Bibelwissenschaft, die er 2004 abschloss. 1995 wurde er Pfarrer der Wiener Pfarre Jedlesee, 2002 Dechant des Dekanats Wien-Floridsdorf und ein Jahr später Regens des Wiener Priesterseminars. 2011 berief ihn dann Kardinal Christoph Schönborn zum Generalvikar der Erzdiözese Wien.
Zu den wichtigsten Kraftquellen von Nikolaus Krasa zählen das Gebet und die Feier der Liturgie. Ebenso schöpft er Energie aus der Gemeinschaft mit Freunden, aus Bewegung in der Natur sowie aus seiner Leidenschaft für die Musik – sowohl beim Musizieren als auch beim bewussten Hören.
Franz Schubert als Verkörperung von Herz und Leidenschaft
Schuberts Kirchenmusik ist wohl die „wienerischste“ der Wiener Klassiker. Seine Messe in G-Dur ist die zweite seiner Messvertonungen und entstand im März 1815, Franz Schubert war 18 Jahre alt.
In seiner Predigt nimmt Nikolaus Krasa Franz Schuberts Benedictus als Ausgangspunkt, um die Bedeutung von Herz, Leidenschaft und Liebe für Musik und Leben zu verdeutlichen. Er ist davon überzeugt, dass menschliche Tätigkeiten, Beziehungen und berufliches Handeln ihre besondere Wirkung erst dann entfalten, wenn sie von innerer Hingabe geprägt sind. In den Schriftlesungen des Sonntags wird deutlich, dass auch die Beziehung zu Gott von Herz, Leidenschaft und Liebe geprägt sein soll.
„Wie spielen wir die Melodie unseres Lebens? Nach Vorschrift? Mühevoll? Oder klingt in ihr etwas vom Herz, von der Leidenschaft von der Liebe, die Gott zu uns hat an?“, regt Nikolaus Krasa zum Nachdenken an.
Musik zum Gottesdienst
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Pfarrcafé – der Podcast zum Gottesdienst
Sie möchten noch tiefer eintauchen? Im neuen Podcast „Pfarrcafé“ gibt es die Möglichkeit, in einer entspannten Atmosphäre weitere Hintergründe zur Feier, persönliche Gedanken und spannende Einblicke in die Vorbereitung zu erhalten.
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Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.