Predigen wird in dem Gottesdienst Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser: „Der Ort, an dem der Geist Gottes zu den Menschen kommt, ist ihr Herz. Der Geist wird in die Herzen der Menschen gelegt. Dennoch will ich keine falsche Hoffnung predigen. Denn die Herzen vieler Menschen brennen derzeit vor Verzweiflung und vor Hoffnung. Es geht darum, die Scheuklappen abzulegen und mit dem Geist im Herzen dem Leben zu begegnen.“
Die Ausgangssituation damals bei den Jüngerinnen und Jüngern sei auch von Verlusterfahrungen geprägt gewesen, es herrschte „ein Geist der Furcht, denn die JüngerInnen haben Jesus, ihren Lehrer, Vorbild, Anführer, Heiler, verloren. Sie sitzen nun im Haus, ihrem Rückzugsort, und tragen den Schmerz des Verlustes und der Angst vor der Welt draußen.“ Das gleiche den Verlusten, die die Menschen heute erleiden durch Krieg, Klimaveränderung, Gemeinschaftsverlust. Das könne zu einem „Rückzug in sich selbst führen, wo Menschen keine Nachrichten mehr hören wollen und unter Zukunftsängsten leiden.“ Hier zeige die Pfingstgeschichte, dass – erfüllt vom Heiligen Geist – Menschen die Kraft finden, hinauszugehen, „aus dem Haus und aus sich selbst. Wo Furcht war, sind Kraft und Bewegung, Liebe und Besonnenheit.“ Predigen wird Moser über 2 Timotheus 1,7, „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“
Ortspfarrerin Sieglinde Pfänder bekräftigt: „Pfingsten befreit uns von der Umklammerung der Angst. Ermutigt uns für das, wofür wir brennen, in Bewegung zu kommen, aus uns herauszugehen.“ Das Feuer stehe als Symbol dafür, „dass wir vom Geist Gottes erfüllt werden und aus dem Vollen schöpfen können“.
Musikalisch begleiten den Gottesdienst Andrea Lentner (Gesang) und Michael Seiberler (Orgel).
Sie wollen regelmäßig monatlich über die kommenden Gottesdienst-Übertragungen in TV und Radio informiert werden? Dann können Sie hier unsere Monatsübersicht als Newsletter abonnieren! Der Versand erfolgt jeweils in der letzten Woche eines Monats.
Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.