ist eine lebendige Pfarrgemeinde im Seelsorgeraum Stadtkirche Leoben. Ihre Kirche, die heutige Stifts- und Pfarrkirche St. Andreas, ist ein Ort mit großer Geschichte: Das ehemalige Stift Göß zählt zu den ältesten geistlichen Orten der Steiermark. Zugleich ist Göß aber nicht nur ein geschichtsträchtiger Kirchenraum, sondern vor allem eine aktive Gemeinde, in der viele Menschen ihren Glauben gemeinsam feiern und gestalten.
Ein besonderes Anliegen der Pfarre ist die würdige und ansprechende Feier der Gottesdienste. Liturgie, Musik und Gemeinschaft prägen das pfarrliche Leben. Die große Zahl an Mitwirkenden bei der ServusTV-Messe zeigt beispielhaft, wie viele Menschen sich in Göß einbringen: Ministrantinnen und Ministranten, Lektorinnen und Lektoren, Kantorinnen und Kantoren, Musikerinnen und Musiker, Chor, Pfarrgemeinderat und viele helfende Hände im Hintergrund.
Die Pfarrgemeinde lebt von einer breiten Vielfalt an Gruppen und Angeboten. Dazu gehören im Besonderen die Angebote an die Jugend, welche der Pfarre ein großes Anliegen ist. Wichtig ist der Pfarre auch die Nähe zu den Menschen im Alltag: In der Wohnviertelpastoral wird versucht, Kontakte zu knüpfen, Begegnung zu ermöglichen und Kirche dort spürbar zu machen, wo Menschen leben.
So verbindet die Pfarre Leoben-Göß historisches Erbe und lebendige Gegenwart; eine Kirche mit langer geistlicher Tradition und eine Gemeinde, die heute durch Musik, Liturgie, Bildung, Begegnung und ehrenamtliches Engagement getragen wird.
Thematisch steht der Gottesdienst im Zeichen der Einladung Christi: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid.“ Die Schrifttexte des Sonntags sprechen von einem Gott, der nicht durch Macht und Stärke begegnet, sondern in Demut, Frieden und Nähe. So wird der Gottesdienst zu einer Feier der Ermutigung: Gott richtet auf, stärkt die Menschen und schenkt Gemeinschaft.
Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.