Mit dem Hochfest "Mariä Himmelfahrt" verbinden sich viele Bräuche. Der bekannteste ist wohl die Blumen- und Kräutersegnung. Dazu bringen die Gläubigen einen Strauß selbst gesammelter Kräuter mit. Diese werden dann im Gottesdienst gesegnet.
Von Maria heißt es in der Bibel, dass sie, von tiefer Freude erfüllt, ausrief: "Meine Seele preist die Größe des Herrn." Im Gottesdienst in der Marienkirche wird dazu eine besondere Kunstaktion eine Rolle spielen: Auf großen Bannern sind "Beseelte Orte" zu sehen. Kinder und Jugendliche der Pfarrei hatten Orte ausgesucht, mit denen sie besondere Gefühle und Erinnerungen verbinden, die "ihre Seele erheben ließen". Unter Anleitung des Landauer Künstlers Steffen Diemer haben sie diese mit selbstgemachten Loch-Kameras aus Getränkedosen fotografiert. Dekan Axel Brecht wird im Dialog mit zwei Mitarbeiterinnen der Gemeinde der Frage nachgehen, was Orte zu "beseelten Orten" werden lässt.
Musikalisch mitgestaltet wird der Gottesdienst vom Ensemble der Gemeinde „Coeurchen“ unter der Leitung von Gerhard Betz. Die Orgel spielt Prof. Dr. Michael Kaufmann.
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Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.