Das Stift Seitenstetten wurde im Jahr 1112 vom edelfreien Grafen Ulrich von Steyr gegründet und den Benediktinern übergeben. Bereits in den ersten Jahrhunderten entwickelte sich das Kloster zu einem bedeutenden religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum des Mostviertels. Im Mittelalter förderten die Mönche die Besiedlung und Kultivierung der umliegenden Landschaft, betrieben Seelsorge und bauten eine wertvolle Bibliothek auf. Trotz kriegerischer Auseinandersetzungen, wirtschaftlicher Krisen und der Herausforderungen der Reformationszeit konnte das Stift seine Bedeutung bewahren und kontinuierlich ausbauen.
Sein heutiges Erscheinungsbild erhielt das Stift vor allem während der Barockzeit im 17. und 18. Jahrhundert. Unter mehreren Äbten wurden die Klostergebäude großzügig erweitert und künstlerisch gestaltet. Besonders bekannt ist der prächtige historische „Hofgarten“, der als bedeutendes Beispiel barocker Gartenkunst in Österreich gilt. Auch heute erfüllt das Stift Seitenstetten seine Aufgaben als geistliches Zentrum, betreibt ein Gymnasium und bewahrt als „Vierkanter Gottes“ sein reiches kulturelles und religiöses Erbe.
Mitwirkende:
Jagdhornbläsergruppe Wolfsbach unter der Leitung von Leonhard Aichberger
Orgel: Roland Lehofer
Kantorin: Christina Lehofer-Nowak
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Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.