war bis 2013 Ordenskirche der Dominikaner. In Erinnerung an die lange Präsenz des Ordens in Graz wird weiterhin alljährlich das Fest des Hl. Dominikus (8. August) mit einem festlichen Gottesdienst an einem Sonntag im August gefeiert. Als Zelebrant wird ein Dominikaner eingeladen. In diesem Jahr ist es P. Günter Reitzi OP, der von 1992-1998 Pfarrer von Münzgraben war und jetzt als Priester in der Dominikanerkirche Wien wirkt.
Musikalisch wird die Messe vom Sommerchor Münzgraben, einem Projektchor aus begeisterten Sängerinnen und Sängern, die auch in den Ferien singen möchten, unter der Leitung des Kirchenmusikers der Münzgrabenkirche, Jörg Zazworka, mitgestaltet.
Weiters musizieren SolistInnen des American Institute of Musical Studies, InstrumentalistInnen aus Graz, sowie Martin Lurger an der Orgel.
Die Münzgrabenkirche wurde in den Jahren 1952-1960 unter den Dominikanern erbaut, nachdem die Vorgängerkirche bei einem Bombenangriff zerstört wurde. Die Kirche ist dem „Unbefleckten Herzen Mariens“ geweiht und ist auch als „Fatimakirche“ bekannt. In der eigens dafür errichteten Fatimakapelle wird die erste Fatimastatue Österreichs beherbergt. Im Jahr 2010 wurde unter der Leitung von P. Max Svoboda eine Generalsanierung durchgeführt, wobei auch der Altarraum komplett vom Architekten Friedrich Certov neu gestaltet und den liturgischen Bedürfnissen angepasst wurde. Die gesamte künstlerische Gestaltung der Kirche ist dominikanisch geprägt. Seit der Schließung des Klosters 2013 wird die Pfarre von diözesanen Pfarrern geleitet. Wichtige Bestandteile des pfarrlichen Lebens sind Caritas und Kultur. Im Sinne der sozialen Verantwortung gibt es monatliche Lebensmittelausgaben und regelmäßige Sprechstunden. Das Kulturprogramm umfasst Konzerte, Theater und Ausstellungen.
Musikalischer Schwerpunkt: Johann Michael Haydn (1737-1806): Missa in honorem Sancti Dominici MH 419
Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.